Offener Brief zu einem Zeitungsbericht

„Pionierarbeit für ein offenes Theater“ 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit großem Bedauern habe ich gelesen, dass der Vertrag mit Priska Janssens, der Leiterin der Theaterwerkstatt des Hess. Staatstheaters nicht verlängert werden soll. Ihr Vertrag soll am 15.8.2017 enden.

Ich finde das sehr schade. Hat doch Priska Janssens durch ihr langjähriges Engagement im Jugendreferat mit Kindern, Schülern, Jugendlichen und Erwachsenen wirklich hervorragendes geleistet. Das Staatstheater sollte stolz auf seine Mitarbeiterin sein und die Nichtverlängerung ihres Vertrags noch einmal überdenken.

Warum verweigert die Theaterleitung die Begründung für die Nichtverlängerung?  Liegen die Gründe vielleicht in der Unkündbarkeit nach fünfzehn Jahren erfolgreicher Pionierarbeit? Ich kann die Haltung von Uwe Eric Laufenberg und Bernd Fülle nicht verstehen.

Meine persönlichen Erfahrungen die ich mit Priska Janssens in meiner zweijährigen Theaterausbildung, der Teilnahme am Theater-Kunst-Projekt „Semiramis“ und der Bürger-Oper „Gilgamesch“ gemacht habe, haben mir viele Impulse und Erkenntnisse eingebracht.

Die Arbeit von Priska Janssens hat bei vielen Menschen das Interesse und die Begeisterung für das Theaterspielen geweckt. Gerade bei jungen Menschen ist das Theater der kulturelle Pluspunkt für die Zukunft.

Priska Janssens hat im schauspielpädagogischen Bereich hervorragendes geleistet, ein herzliches Dankeschön dafür!  Für die Zukunft wünsche ich ihr die Fortführung ihrer bedeutenden Theaterarbeit.

Hans Schneider
Mitglied der Taunusbühne SWA
65232 Taunusstein
Tel. 06128-44197

Leserbrief (wurde nicht veröffentlicht)

Die Schauspielerin Christiana Zerda (1913 - 2016) ist im gesegneten Alter von fast 103 Jahren in Wiesbaden verstorben. In meiner Erinnerung habe ich sie als Lehrerin für Sprechtechnik bei der Taunusbühne Bad Schwalbach e.V.  und in ihrem letzten Auftritt im Staatstheater Wiesbaden in der Sozialkomödie "Sommer vorm Balkon". Die Textstelle von ihr  "...wenn nur mein Gesicht so glatt wäre wie mein A..."  ist unvergessen. Selbst im hohen Alter war sie noch  beim Theaterfest des Staatstheaters als Vorleserin für Kinder aktiv. 

Zu ihrem 100. Geburtstag erschien in den Wiesbadener Zeitungen (am 6.1.2014) ein ausführliches Porträt  über ihr Lebenswerk. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Essener Folkwangschule. Bei Gründgens hatte sie nach 1945 ein Engagement an den Stätischen Bühnen Düsseldorf. Sie spielte die Amme Hanna Kennedy in Schillers „Maria Stuart“. Sie spielte an verschiedenen Theatern u. a. in Wuppertal (ihrem Geburtsort), Düsseldorf und Bochum. Als Gast war sie in Frankfurt und Darmstadt nach ihrer Pensionierung (1978) engagiert. Sie arbeitet als Schauspielerin, Regisseurin, Ausbilderin, Stimmpädagogin, Rezitatorin und Erzählerin. Sie war eine wunderbare Frau. Sie wird mir immer in Erinnerung bleiben.

 

 

Aktuelles

Taunusbühne

Bad Schwalbach

 

Sommerproduktion 2020 "Pension Schöller"

ab 19.6.2020.

 

Vorschau

Im Winter 2020 spielen wir das Märchen "Dornröschen"

als Weihnachtsproduktion 

 

 

 

Spielplan Hess. Staatstheater

http://www.staatstheater-wiesbaden.de/programm/spielplan/2016-12/#2016-12-23

 

 

Salon-Theater Taunusstein

www.salon-theater.de

 

Musical Tomorrow

www.musical-tomorrow.de